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Bottich
Diskothek, Tanzbar, Live Club,
Jazz Club
D-73434 Aalen
Hofherrnstr.81
Tel. 07361-41222

 
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Ü40 BeatCluB

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Werbepartner

50 Jahre Bottich AAlen

Besten Dank für die Unterstützung

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Sa.10.11.2018 ab 21:30

The Stick SMOKING

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Fr. 16.11.2018

LAST CREDIT

Eintritt frei

eine Aktion der Schwäbischen Post

ADVENT der guten Taten

Spenden werden gespendet

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Sa.22.12.2018

OXFORD CIRCUS ab 21h

JazzJamSession

jeden 2´ten Mittwoch im Monat

Flyer öffen einfach auf das Bild drücken

Aktuelles Programm

Sept. 2018 - Jan.2019

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Mittwoch 10.10.2018

Eintritt frei - ab 20:00h

Blaues Krokodil

  • Christian Bolz (Saxophon, Bassklarinette, Querflöte),
  • Moritz von Woellwarth (Posaune),
  • Thomas Göhringer (Drums),
  • Markus Braun (Bass),
  • Tobias Knecht (Gitarre)

So heißt ein Album das Christian Bolz (Saxophon) mit

einem Quintett im Herbst 2013 aufgenommen hat.

Es ist eine Verneigung vor den legendären Blue Note

Aufnahmen der Sechziger Jahre.

Auf dem Tonträger befinden sich 8 Stücke,

6 wurden von Bolz selbst geschrieben.

Die Stücke sind nicht einem einzigen Thema

gewidmet, sondern spüren unterschiedlichen

emotionalen Schauplätzen nach und geben diesen

durch Rhythmik, Dynamik und prägnante Melodien

eine eigene musikalische Stimme.

Die speziell für diesen Abend zusammengestellte Band

besteht aus langjährigen musikalischen Wegbegleitern

und Freunden

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Mittwoch 14.11.2018

Eintritt frei - ab 20:00h

Mistura Boa

  • Alessandra Oliveira-Reichl (Gesang),
  • Lisa Leidenfrost (Saxophon),
  • Stefan Mack (Gitarre),
  • Timo Pahsticker (Bass),
  • Ansgar Hinderberger (Schlagzeug

Vier Musiker aus Ostwürttemberg haben sich um die

Sängerin Alessandra Oliveira-Reichl gesammelt, um

die gemeinsame Vorliebe für brasilianische Musik

auszudrücken. Mit ihrem Quintett „Mistura Boa“ (zu

deutsch „gute Mischung“) rühren sie einen belebenden

und entspannenden Cocktail verschiedener

brasilianischer Musikstile an und schütteln ihn mit

einem Spritzer Pop.

Mit ihrer wunderbar klaren Stimme verleiht Alessandra

dieser „Mistura boa“ die Originalität, die es braucht,

um den Zuhörer ins Land zwischen Zuckerhut und

Amazonas zu versetzen.

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Mittwoch 12.12.2018

Eintritt frei - ab 20:00h

Die BIG BAAnd

Denk global, Jazz lokal – das hat sich die Big BAAnd

auf die Fahne geschrieben. Wo immer das momentan

19-köpfige Ensemble in der Region aufkreuzt, gibt es

einen Enblick in die Welt der Bigband-Musik: Swing,

Blues, Latin, Modern Jazz, Fusion ...

Dabei sind es nicht nur Klassiger aus den jeweiligen

Genres, die sich die Musiker aufs Pult legen. Die

Big BAAnd hat für die Zuhörer immer wieder eine

Überraschung im Gepäck und öffnet diesmal vielleicht

ein Türchen ihres Adventskalenders.

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Mittwoch 09.01.2019

Eintritt frei - ab 20:00h

e-Werk

  • Martin Giebel (Piano),
  • Dirk Blümlein (Bass),
  • Eddy Cichosz (Schlagzeug)

Dirk Blümlein studierte an der Musikhochschule in

Stuttgart und ist seit 1999 als freischaffender E-Bassist,

aktiv. Zu seinen musikalischen Partnern gehört die

Gruppe „Fools Garden“, das „Peter Lehel Quartett“.

Martin Giebel hatte klassischen Klavierunterricht.

Jazzpiano bei Klaus Wagenleiter, Martin Schrack,

Kenny Werner. Teilnahme an internationalen

Workshops. Intensive Tätigkeit in der Stuttgarter

Jazzszene. Unzählige Engagements bei Projekten, CDs

und Konzerten, bei Fernsehauftritten verschiedener

Stilrichtungen: Jazz, Soul, Gospel, Chanson, Theater-

und Varieté-Produktionen, Europatournee mit der

Broadway Musical Company, NY.

Eddy Cichosz ist aus Aalen und ist gerne im Bottich.

Spielen wird das Trio Eigenkompositionen, von denen

man denkt sie zu kennen und Bekanntes, wovon man noch

nie gehört ha

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Karten Reservierung unter:

wolfgang.fausel@gmx.de

oder 07361-35852

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Presseberichte

http://stories.schwaebische.de/bottich#94867

http://www.schwaebische.de/region_artikel,-50-Jahre

Der-Bottich-feiert-Geburtstag-_arid,10646522_toid,1.html

DEFAULT : Manfred Schiegl live im Bottich in AAlen
15.06.2018 10:04 ( 262 x gelesen )

50 Jahre ist es am 13. September her, dass der Bottich im Saal der ehemaligen Gaststätte Rössle eröffnete. Seither ist die Aalener Diskothek Kult. Die musikalische Eröffnung spielte 1968 der Aalener Vollblut-Musiker Manfred Schiegl. Im Jubiläumsjahr des Bottichs kehrt er nun hierher zurück. Am 29. Juli gibt er um 11 Uhr mit seinem Manfred Schiegl Quartett eine Matinee für Freunde handgemachter Musik. Neben Swing, Jazz und Klassik stehen auch Gassenhauer auf dem Programm, die bereits bei der Eröffnung des Bottichs zu hören waren.

Wenn Manfred Schiegl heute die Diskothek in Unterrombach betritt, werden viele Erinnerungen an die Anfänge des Tanzlokals wach, das Aalens Gaststättenkönig Karlmann Reich mit seinem Bruder Hansjörg vor 50 Jahren im Westen der Stadt eröffnet hat. Die in zerschnittenen Gärbottichen angeordneten und mit Fell bedeckten Sitzmöglichkeiten, die dem Bottich einst seinen Namen gaben, waren ebenso Kult wie Auftritte hochkarätiger Musiker, zu denen unter anderem Günther Leimstoll, Peter Witte, Charly Antonini, Felix Kaufmann oder eine Formation von Erwin Lehn zählten.

Den ersten Künstler, den Karlmann Reich allerdings musikalisch verpflichtet hat, war Manfred Schiegl. Neben der Eröffnung spielte der Aalener auch bei etlichen Tanzcafés, die am Sonntagnachmittag im Bottich stattfanden. Bereits in den 60er Jahren war der heute 78-Jährige eine feste Größe in der Musikszene und darf sich seit Jahrzehnten zu den bekanntesten Musikern zählen, die Aalen hervorgebracht hat.

Der Nachwuchs lag dem Aalener stets am Herzen

37 Jahre lang war Schiegl erster Soloschlagzeuger und Pauker bei den Stuttgarter Philharmonikern, mit denen er im Jahr 87 Konzerte und etliche Tourneen in Europa und Übersee bestritt. Bei den Konzerten stand er auch mit den ganz Großen auf der Bühne. Unter anderem mit dem weltweit berühmten Geiger Yehudi Menuhin. Fast 40 Jahre lang war Schiegl zudem Lehrer an der städtischen Musikschule in Aalen und unterrichtet heute noch mit 78 Jahren an der städtischen Musikschule in Oberkochen, an der er seit 38 Jahren tätig ist. Während seiner Zeit als Lehrer hat er viele Nachwuchstalente hervorgebracht. „20 meiner ehemaligen Schüler unterrichten heute landesweit an städtischen Musikschulen, andere wie Thomas Göhringer oder Markus Lonardoni sind viel beschäftigte Schlagzeuger oder Komponisten“, sagt Schiegl stolz.

Als Komponist hat sich auch der Aalener einen Namen gemacht. Unter anderem schrieb er für die Aufführung der „Perser von Aischylos“ des Landestheaters Tübingen die Schlagzeug-Musik und verfasste für den Hofmeister Verlag in Leipzig eine eigene „Schlagzeugschule“, die weltweit verbreitet wurde. Schiegl war auch der Gründer des landesweit größten Percussion-Ensembles mit 64 Musikern, das noch heute auf den Reichsstädter Tagen auf der Bühne steht. Last but not least machte er sich mit seinem Manfred Schiegl Quartett, das seit 54 Jahren besteht und mit dem er bereits mehrere CDs eingespielt hat, über die Grenzen des Ostalbkreises einen Namen. 2001 wurde er zudem mit dem Jazzpreis Ostwürttemberg (JazzO) ausgezeichnet.

Der 78-Jährige hat viel erlebt, auf den Gig am 29. Juli freut er sich aber besonders. Vor allem, weil er damit ein ganz klares Ziel verfolgt. „Ich möchte den alten Aalenern mit meiner Musik, die heute so gut wie nicht mehr zu hören ist, schöne Stunden bereiten und sie in Zeiten entführen, als die Musik noch nicht aus der Konserve kam.“ Für das junge Klientel gebe es genügend Angebote. Deshalb sei das Programm, das er gemeinsam mit seinen Kollegen Livius Bogdan (Geige und Saxofon), Andreas Scheer (Kontrabass) und Siegfried Liebl (Gesang und Klavier) im Bottich musikalisch servieren wird, auf die ältere Zielgruppe abgestimmt.

Der erste Block wird sich der klassischen Musik widmen, die ganz im Stil des Quartetts verswingt wird, sagt Schiegl und denkt unter anderem an „Eine kleine Nachtmusik“ oder den „Türkischen Marsch“ von Wolfgang Amadeus Mozart sowie an Werke von Luigi Boccherini, Frédéric Chopin und Ludwig van Beethoven. Auch der „Säbeltanz“ von Aram Chatschaturjan stehe auf der Liste der vier Musiker. Weitere Programmteile werden sich den großen Werken der Komponisten Robert Stolz, Peter Kreuder und Helmut Zacharias widmen. Neben Operetten und Schlagern wird auch der Jazz nicht zu kurz kommen. Eingeplant seien zudem Medleys der Beatles und von Elvis Presley. Und auch Frank Sinatra werde bei der Matinee entsprechend gewürdigt.

Für OB Ulrich Pfeifle würde er „Mona Lisa“ spielen

Das grobe Programm hat Schiegl im Kopf. „Ich werde aber auch auf das Publikum und dessen Wünsche eingehen. Wenn etwa der ehemalige OB Ulrich Pfeifle kommen sollte, werden wir auf jeden Fall sein Lieblingslied Mona Lisa von Nat King Cole aus dem Jahr 1950 spielen.“ Ein Netz mit doppeltem Boden gebe es bei den Auftritten des Manfred Schiegl Quartetts nicht. „Wir proben weder im Vorfeld, noch wissen meine Kollegen, was wann drankommt. Wir verstehen uns blindlings. Das zeichnet Vollblutmusiker einfach aus.“

Keine Überraschung für die Besucher der Matinee dürfte es allerdings sein, wenn Schiegl zeitlich überzieht. Denn wenn er einmal am Schlagzeug sitzt, ist er voll in seinem Element. Sicherlich wird er auch die eine oder andere Anekdote aus dem Hut zaubern.

Nach seinem Auftritt, „zu dem hoffentlich viele ältere Aalener den Weg in den Bottich finden“, überlässt er das Feld wieder seinen jungen Kollegen, die bei den Jazz-Jam-Sessions hier auftreten. Ohne den Bottich würde etwas fehlen, sagt der 78-Jährige. Die Disko in der Weststadt sei nicht nur ein Stück Aalener Geschichte, sondern biete jungen Künstlern eine tolle Plattform, um sich zu präsentieren.


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