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Bottich
Diskothek, Tanzbar, Live Club,
Jazz Club
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Presseberichte

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Der-Bottich-feiert-Geburtstag-_arid,10646522_toid,1.html

DEFAULT : Daß sagen die Diskotheken Betreiber zu Corona 2020
18.08.2020 20:14 ( 226 x gelesen )

Leere Tanzflächen, verwaiste Theken - Das sorgt Disko- und Clubbetreiber

Seit fünf Monaten ist der Bottich verwaist. Wann Diskotheken und Clubs laut Corona-Verordnung der Landesregierung wieder öffnen dürfen, ist ungewiss. Von der Schließung sind nicht nur die Betreiber und die Mitarbeiter betroffen. Auch Musiker, DJs, das Security-Personal, Getränkelieferanten und viele mehr leiden darunter immens. (Foto: Josef Greifeneder)

17. August 2020

Verena Schiegl / Redakteurin/DigitAalen

Bilder: Josef Greifeneder / Bildrechte : Peter Fausel

Sie gehören zu den großen Verlierern der Corona-Pandemie: die Betreiber von Diskotheken und Clubs. Die Tanzlokale müssen laut Corona-Verordnung des Landes nach wie vor geschlossen bleiben.

Eine Perspektive, wie es weitergeht, gibt es bislang nicht. „Wir sterben einen Tod auf Raten“, sagt der Geschäftsführer des Apfelbaum, Mario Rampp, besser bekannt als Balu, der die Aalener Erlebnisgastronomie seit 25 Jahren betreibt.

Den Tag, an dem die Lichter im Apfelbaum ausgingen, wird Mario Rampp nie vergessen. Gemeinsam mit seiner Frau habe er mit viel Wehmut und in der Gewissheit, für längere Zeit nicht mehr öffnen zu können, den Schlüssel an der Tür der Diskothek herumgedreht.

Wir sind die Ersten, die im Rahmen der Corona-Pandemie zumachen mussten und die Letzten, die irgendwann wieder aufmachen dürfen.

Mario Rampp, Geschäftsführer

In der Folge musste er auch sämtliche öffentliche und private Veranstaltungen absagen, die bis zum 15. August bereits geplant gewesen seien. Seit fünf Monaten ist der Apfelbaum nunmehr geschlossen, eine Öffnung ist nicht in Sicht. „Wir sind die Ersten, die im Rahmen der Corona-Pandemie zumachen mussten und die Letzten, die irgendwann wieder aufmachen dürfen.“

Nicht zu wissen, wie es weitergeht, zehre an den Nerven. Jede Woche warte Rampp auf Lockerungen vonseiten der Landesregierung, die auch Diskobetreibern endlich wieder die Chance einräumen, Geld zu verdienen.

Die staatlichen Hilfen seien nur ein Tropfen auf den heißen Stein und ließen auf sich warten, sagt Rampp, der das Gefühl hat, dass die Politik Clubbetreiber wie ihn am langen Arm verhungern lasse.

150 Mitarbeiter leiden unter der Schließung

Die Mitarbeiter des Apfelbaum sind seit dem Lockdown in Kurzarbeit. Deren Gehalt stocke Rampp auf 100 Prozent auf. Anders könnte etwa eine alleinerziehende Bedienung mit zwei Kindern nicht überleben.

Betroffen von der Schließung des Apfelbaum sei aber nicht nur das hier angestellte Personal, zu dem auch etliche Minijobber gehören würden. Rampp denkt auch an die DJs, die hier aufgelegt haben, an die Security-Mitarbeiter, die Getränkelieferanten, das Reinigungspersonal, die Plakatierer und und und. Unterm Strich würden 150 Festangestellte unter der Schließung der Erlebnisgastronomie leiden.

Obwohl Rampp gerne wieder durchstarten würde, sei eine Öffnung des Apfelbaum unter den derzeitigen Corona-Auflagen nicht denkbar. Wer die Diskothek kenne, dem sei klar, dass Feiern mit Maske und dem Einhalten des Abstands von 1,5 Metern hier nicht möglich ist.

Darüber hinaus könnten er und sein Personal bei zunehmendem Alkoholkonsum die Gäste nicht mehr vom Tanzen abhalten. Und das Risiko, dass der Apfelbaum als Hotspot für Schlagzeilen sorgt, gehe er sicherlich nicht ein.

Ich will keine Bar betreiben, sondern den Apfelbaum ohne Einschränkungen so öffnen, wie ihn die Gäste kennen.

Mario Rampp, Geschäftsführer

Davon, eine abgespeckte Version oder ein Alternativprogramm in Form einer Pop-up-Bar wie in der Lola aus dem Boden zu stampfen, bei der nur eine Teilfläche bespielt wird und Besucher nur nach vorheriger Reservierung eingelassen werden, hält Rampp nichts. „Ich will keine Bar betreiben, sondern den Apfelbaum ohne Einschränkungen so öffnen, wie ihn die Gäste kennen.“

Vor Corona platzte der Bottich bei Veranstaltungen aus allen Nähten. Endlich wieder feiern und tanzen zu dürfen, würden sich sowohl die Gäste als auch der Betreiber Wolfgang Fausel wünschen. (Foto: Josef Greifeneder)

Warum Diskobetreibern Prügel in den Weg geworfen werden während gleichzeitig toleriert werde, dass in sämtlichen Sishabars bis in die Nacht hinein gefeiert werde und die Abstandsregeln nicht eingehalten würden, kann Rampp nicht verstehen. „Hier sollten das Ordnungsamt der Stadt Aalen und die Polizei mal ein Auge drauf haben und dem dortigen Treiben Einhalt gebieten.“

Diskotheken als soziale Komponente

Die Politik vergesse auch, dass Diskotheken eine soziale Komponente seien. Seit deren Schließung würden sich junge Menschen vermehrt in Parks, am Bahnhof oder in den Straßen herumtreiben und hier Alkohol konsumieren mit der Folge, dass es zu Vandalismus, Ruhestörungen oder gar zu Schlimmerem kommt. „In den Diskotheken stehen die Nachtschwärmer immerhin unter der Kontrolle der Betreiber und des Personals“, sagt Rampp.

Solange die Maskenpflicht, die Abstandregeln und die Hygienevorschriften gelten, macht es auch für Wolfgang Fausel, Geschäftsführer des Bottich, keinen Sinn, die Kultdisco in Unterrombach wieder zu öffnen.

Darüber hinaus sind wir schon so lange am Markt, dass wir von unseren Reserven leben können

Peter Fausel, Clubbetreiber

Das sei allerdings nicht schlimm, sagt Fausel, der den Bottich mehr oder weniger nur noch als Hobby betreibt und ihn lediglich nur noch für Themenveranstaltungen wie die Tenne-Nacht, die Pub-Nacht, den Ü40-Beat-Club oder für Jazz-Jam-Sessions geöffnet hatte.

„Darüber hinaus sind wir schon so lange am Markt, dass wir von unseren Reserven leben können“, sagt Peter Fausel, der Bruder des Betreibers. Die Gäste würden allerdings das Feiern und Tanzen in der ältesten Diskothek in Aalen schon sehr vermissen.

Seit der Schließung wollte sich Wolfgang Fausel verstärkt auf die Organisation von privaten Feiern kümmern. Doch diesbezüglich seien die Anfragen in Corona-Zeiten so gut wie nicht vorhanden.

Harter Schlag für Mitarbeiter

Hart treffen würde die Schließung des Bottich die Mitarbeiter. „Wir haben einige Senioren angestellt, die sich angesichts ihrer spärlichen Rente hier etwas dazuverdienen konnten. Dieses Zubrot fehlt jetzt“, sagt Peter Fausel.

Zum Personal würden auch Mitarbeiter gehören, die hauptberuflich bei der Firma Lindenfarb beschäftigt sind und angesichts der vor geraumer Zeit bereits zum dritten Mal angemeldeten Insolvenz nicht wüssten, wie sie überleben sollen.

Auch die im Bottich auftretenden Künstler, die mit Livekonzerten ihren Lebensunterhalt bestreiten würden, würde die Corona-Krise schwer treffen. „Von was die momentan leben, ist mir ein Rätsel“, sagt Peter Fausel.

Die Veranstaltung „Musik vom Rathausdach“ der Stadt Aalen oder das von den beiden Vereinen Kunterbunt und Kulturfreunde Galgenberg geplante Open-Air-Festival am 28. und 29. August werden seiner Ansicht nach alleine nicht helfen, dass die Künstler die Krise überstehen. Er ist auch skeptisch, dass Diskotheken noch in diesem Jahr öffnen dürfen.

Großveranstalter sind für Oktober optimistisch

Größerer Optimismus herrscht hingegen im Club del Mar. Trotz des Verbots von Großveranstaltungen bis Ende Oktober und der nach wie vor geltenden Schließung von Clubs wird den Gästen auf der Facebooseite der In-Diskothek bereits Geschmack gemacht auf die Black-Halloween-Nacht am 31. Oktober.

Die seit fünf Monaten andauernde Zwangsschließung nutzten laut Facebook-Post der Geschäftsführer Alexander Rupp und sein Team für die Renovierung der Sanitärräume.

Die Tonfabrik hingegen, die seit der Party an Heiligabend im vergangenen Jahr unter der Regie des Geschäftsführers Alexander Rupp ihre Pforten geschlossen hat, ist seit geraumer Zeit für private Veranstaltungen zu buchen.

Vor Corona stand Rupp in intensiven Gesprächen mit potenziellen Interessenten, die die Tonfabrik pachten wollten. Auch Kaufinteressenten hätten sich gemeldet, die sowohl einen Erwerb der Tonfabrik als auch des kompletten Grundstücks in Betracht zogen, sagte Rupp damals im Gespräch mit den „Aalener Nachrichten / Ipf- und Jagst-Zeitung“.

Näheres zur Zukunft der Tonfabrik und des Areals könne Rupp wegen Corona zum jetzigen Stand nicht sagen.


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