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Bottich
Diskothek, Tanzbar, Live Club,
Jazz Club
D-73434 Aalen
Hofherrnstr.81
Tel. 07361-41222

 
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Vorankündigung 2018

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JazzJamSession

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Die Big BAAnd

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www.concerto-lation.de

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Mittwoch 11.07.2018

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Eintritt frei - ab 20:00h

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Presseberichte

http://stories.schwaebische.de/bottich#94867

http://www.schwaebische.de/region_artikel,-50-Jahre

Der-Bottich-feiert-Geburtstag-_arid,10646522_toid,1.html

DEFAULT : Flashback nach 30 Jahren
31.01.2012 10:05 ( 3985 x gelesen )

Angenommen, man würde ein wenig herumphantasieren . . . Wo wohl dürfte sich dann möglicherweise Jimi Hendrix' geschundene Seele mit der des bis heute ebenfalls unvergessenen Musikproduzenten Georg Friedrich Händel auf ein kontroverses Palaver, oder – sagen wir mal – eine Jamsession treffen?

Möglicherweise im Londoner Westend, wo beide nebeneinander – quasi Tür an Tür, nur etwas zeitversetzt – ihr Dasein fristeten: am Oxford Circus, Brookstreet 25, der eine zwischen 1723 und 1759, der andere von 1968 bis 1970. An dieser Stelle wird es aber auch schon wieder Zeit, in die Gegenwart zurückzukehren, hier nämlich beginnt unsere eigentliche Geschichte.

Oxford Circus ist, neben der eben erwähnten klangvollen Adresse und U-Bahnstation in London, auch der Name der Band, um die es hier mitunter geht. Wozu der langatmige Anlauf? Weil deren Mitglieder kaum diametral-ambivalenter untereinander zu verorten wären als die beiden eingangs erwähnten Protagonisten. In unserem Fall sind es sogar vier Musiker, Überraschungsmomente sind also garantiert.

Einer im Quartett ist ein in diesem Blatt kaum Unbekannter. Er sorgt bei „Oxford Circus“ für den Groove, der selbst die Bronchien eines inzwischen nichtrauchenden Rockers ebenso zum Vibrieren bringen dürfte wie die Bauchmuskeln eines durchtrainierten Teenies: Manfred Kubiak, Kulturredakteur dieser Zeitung und passionierter Cellist mit ausgeprägter Vorliebe für Oper und Sprache, wie man sie bei einem Rocker ja eigentlich kaum vermuten würde.

Auch für den zweiten Groove-Spezialisten von „Oxford Circus“ bürgt eine beachtliche Referenzliste: Am Schlagzeug sitzt Filmkomponist Markus Lonardoni, mit allein 21 Folgen des ARD-Krimis „Tatort“ dürften seine Töne zweifelsfrei in nahezu allen Wohnzimmern der Republik bereits erklungen sein. Den jüngeren Semestern dürfte „Alarm für Cobra 11“ womöglich eher ein Begriff sein – ebenfalls vertont von Markus Lonardoni.

Bei Sony unter Vertrag steht ein Mann, der schon zu Lebzeiten zur Legende geworden ist, einer der mit abenteuerlichen Geschichten über spektakuläre Gitarrenverkäufe sowie als Heidenheims erfolgreichster Veranstalter und Musikproduzent in die Annalen einging: Bei „Oxford Circus“ gibt Siggi Schwarz sein Bestes an der E-Gitarre. Wie das klingt, muss man an dieser Stelle wohl nicht weiter erklären.

Und alle drei sind nicht wahllos zusammengewürfelt. Nein, seit den 70er Jahren schon kennen sich Schwarz, Kubiak und Lonardoni, schließlich waren alle drei mal jung und dazu Rocker. Aus einer Laune heraus, beschloss man, wenigstens ab und zu mal die alten Zeiten wieder gemeinsam aufleben zu lassen – ein Flashback nach über 30 Jahren.

Last but not least – Dave Schaefer. Der New-Yorker Frontman sorgt nicht nur mit charmantem Ami-Witz für die Bühnenpräsenz und gibt „Oxford Circus“ die Stimme. In der Süddeutschen Szene inzwischen zu Hause ist er in Heidenheim der einzige Newcomer.

Auf Youtube wird man Zeuge der offiziellen Geburtsstunde von „Oxford Circus“ in der Aalener Diskothek „Bottich“ Ende vorigen Jahres, wo unter anderem gestandene Rock-Omis kreischend die Beherrschung verloren. Das bringt es möglicherweise auf den Punkt.

Weil die Premiere prompt ausverkauft war, gibt es ein Zusatzkonzert am nächsten Samstag, 28. Januar, ab 21 Uhr im „Bottich“. Das Heidenheimer Debüt gibt „Oxford Circus“ mit Klassikern aus Rock, Soul und Eigenkompositionen zusammen mit den hier schon länger bekannten Lokalmatadoren „Sixpack“ und „Yesterday Project“ um Sängerin Iris Trevisan: Am 3. Februar spielen alle drei Bands ab 20 Uhr bei einem Benefizkonzert in der Business-Lounge der Voith-Arena auf dem Schlossberg. Und wofür das Ganze? Klar: Für die Musik. Den Erlös spendet der Lions-Club Giengen-Heidenheim der Heidenheimer Musikschule. Karten gibt es nur noch an der Abendkasse.

Oxford Circus ist auf Facebook, Hörproben gibt es auf Youtube unter „OxfordCircusRockShow“.




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